TÜV Süd bestätigt hohe Umweltverträglichkeit
Umweltzertifikat für die M-Klasse
MB, veröffentlicht am 06.12.2011
Stuttgart - Das Zertifikat nach der ISO-Norm TR 14062 gilt für alle Modelle der M-Klasse, am Beispiel des Mercedes-Benz ML 250 BlueTEC 4MATIC wurden unter anderem der Energiebedarf und die Emissionen über 250.000 Kilometer errechnet.
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Dabei setzt sich das SUV als Effizienzchampion an die Spitze des Marktsegments: Es begnügt sich mit 6,0 Liter Dieselkraftstoff je 100 Kilometer (158 g CO2/km) und unterbietet dank der innovativen SCR-Abgastechnik (SCR = Selective Catalytic Reduction) mit AdBlue-Einspritzung die für 2014 geplanten EU-6-Richtlinien.
Im Vergleich zum Vorgängermodell ML 300 CDI BlueEFFICIENCY 4MATIC aus dem Jahr 2011 bietet die neue M-Klasse über den gesamten Lebenszyklus 25 Prozent (18 Tonnen) weniger CO2-Emissionen, 38 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen bedingt durch den geringeren Kraftstoffverbrauch und den Einsatz der SCR-Technologie sowie eine Primärenergie-Einsparung von 24 Prozent. Bezogen auf das Vorgängermodell ML 280 CDI 4MATIC vom Markteintritt 2005 fallen die Einsparungen noch größer aus. Im Vergleich hierzu können die CO2-Emissionen um 32 Prozent (25 Tonnen), die Stickoxid-Emissionen um 62 Prozent und die Primärenergie um 31 Prozent reduziert werden. Die eingesparte Primärenergiemenge von 31 Prozent entspricht dem Energieinhalt von zirka 9800 Liter Dieselkraftstoff.
Neben dem ML 250 BlueTEC 4MATIC überzeugen auch der ML 350 BlueTEC 4MATIC und das Benzinmodell ML 350 4MATIC BlueEFFICIENCY mit hoher Effizienz: Im Vergleich zu den Vorgängermodellen konsumiert die gesamte Modellpalette durchschnittlich 25 Prozent weniger Kraftstoff.
Die hervorragenden Verbrauchswerte verdankt der Effizienzchampion unter anderem neuen Entwicklungstools wie dem "Energetisch gläsernen Fahrzeug". Mit diesem von Daimler entwickelten und exklusiv in der Automobilindustrie eingesetzten Verfahren untersuchen die Entwicklungsingenieure den gesamten Energiefluss im Fahrzeug (Tank-to-Wheel). Mit den so gewonnenen Erkenntnissen werden alle verbrauchsrelevanten Baugruppen detailliert bis hin zu einzelnen Radlagern optimiert.
Stabiler Kreislauf: Recycling und Naturstoffe in der M-Klasse
37 Bauteile der M-Klasse sind für den Einsatz von hochwertigen Rezyklaten freigegeben. Dazu gehören unter anderem Radlaufverkleidungen, Kabelkanäle oder Unterbodenverkleidungen. Rezyklatwerkstoffe werden möglichst aus fahrzeugbezogenen Abfallströmen gewonnen. Die genannten Radlaufverkleidungen bestehen zum Beispiel aus aufgearbeiteten Fahrzeugkomponenten wie Gehäuse von Starterbatterien, Stoßfänger-verkleidungen oder Produktionsabfällen aus der Cockpit-Fertigung.
Insgesamt stieg das Gewicht dieser Recyclingteile im Vergleich zum Vorgänger um 29 Prozent. Auch dieses Konzept trägt dazu bei, dass die M-Klasse bereits heute die ab 2015 europaweit vorgeschriebene Verwertungs-Quote von 95 Prozent erfüllen kann. Nachwachsende Rohstoffe finden sich in 15 Bauteilen der M-Klasse. Das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten beträgt 13,1 Kilogramm und hat sich gegenüber dem Vorgängermodell um 153 Prozent erhöht. Nachwachsende Rohstoffe werden hauptsächlich im Innenraum der M-Klasse verwendet. Es gibt aber auch technische Anwendungen: Olivenkoks dient als Aktivkohlefilter und adsorbiert die Kohlenwasserstoff-Emissionen aus dem Tank, wobei sich der Filter während des Fahrbetriebs selbstständig regeneriert.
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Dabei setzt sich das SUV als Effizienzchampion an die Spitze des Marktsegments: Es begnügt sich mit 6,0 Liter Dieselkraftstoff je 100 Kilometer (158 g CO2/km) und unterbietet dank der innovativen SCR-Abgastechnik (SCR = Selective Catalytic Reduction) mit AdBlue-Einspritzung die für 2014 geplanten EU-6-Richtlinien.
Im Vergleich zum Vorgängermodell ML 300 CDI BlueEFFICIENCY 4MATIC aus dem Jahr 2011 bietet die neue M-Klasse über den gesamten Lebenszyklus 25 Prozent (18 Tonnen) weniger CO2-Emissionen, 38 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen bedingt durch den geringeren Kraftstoffverbrauch und den Einsatz der SCR-Technologie sowie eine Primärenergie-Einsparung von 24 Prozent. Bezogen auf das Vorgängermodell ML 280 CDI 4MATIC vom Markteintritt 2005 fallen die Einsparungen noch größer aus. Im Vergleich hierzu können die CO2-Emissionen um 32 Prozent (25 Tonnen), die Stickoxid-Emissionen um 62 Prozent und die Primärenergie um 31 Prozent reduziert werden. Die eingesparte Primärenergiemenge von 31 Prozent entspricht dem Energieinhalt von zirka 9800 Liter Dieselkraftstoff.
Neben dem ML 250 BlueTEC 4MATIC überzeugen auch der ML 350 BlueTEC 4MATIC und das Benzinmodell ML 350 4MATIC BlueEFFICIENCY mit hoher Effizienz: Im Vergleich zu den Vorgängermodellen konsumiert die gesamte Modellpalette durchschnittlich 25 Prozent weniger Kraftstoff.
Die hervorragenden Verbrauchswerte verdankt der Effizienzchampion unter anderem neuen Entwicklungstools wie dem "Energetisch gläsernen Fahrzeug". Mit diesem von Daimler entwickelten und exklusiv in der Automobilindustrie eingesetzten Verfahren untersuchen die Entwicklungsingenieure den gesamten Energiefluss im Fahrzeug (Tank-to-Wheel). Mit den so gewonnenen Erkenntnissen werden alle verbrauchsrelevanten Baugruppen detailliert bis hin zu einzelnen Radlagern optimiert.
Stabiler Kreislauf: Recycling und Naturstoffe in der M-Klasse
37 Bauteile der M-Klasse sind für den Einsatz von hochwertigen Rezyklaten freigegeben. Dazu gehören unter anderem Radlaufverkleidungen, Kabelkanäle oder Unterbodenverkleidungen. Rezyklatwerkstoffe werden möglichst aus fahrzeugbezogenen Abfallströmen gewonnen. Die genannten Radlaufverkleidungen bestehen zum Beispiel aus aufgearbeiteten Fahrzeugkomponenten wie Gehäuse von Starterbatterien, Stoßfänger-verkleidungen oder Produktionsabfällen aus der Cockpit-Fertigung.
Insgesamt stieg das Gewicht dieser Recyclingteile im Vergleich zum Vorgänger um 29 Prozent. Auch dieses Konzept trägt dazu bei, dass die M-Klasse bereits heute die ab 2015 europaweit vorgeschriebene Verwertungs-Quote von 95 Prozent erfüllen kann. Nachwachsende Rohstoffe finden sich in 15 Bauteilen der M-Klasse. Das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten beträgt 13,1 Kilogramm und hat sich gegenüber dem Vorgängermodell um 153 Prozent erhöht. Nachwachsende Rohstoffe werden hauptsächlich im Innenraum der M-Klasse verwendet. Es gibt aber auch technische Anwendungen: Olivenkoks dient als Aktivkohlefilter und adsorbiert die Kohlenwasserstoff-Emissionen aus dem Tank, wobei sich der Filter während des Fahrbetriebs selbstständig regeneriert.
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