Termine
02.03.2011 20:00 Uhr
Kommissar Rosenblüt, inzwischen nach München versetzt, da er sich in Stuttgart mit der Obrigkeit angelegt hatte, wird zurück nach Stuttgart geholt. Gemeinsam mit seinem bewegungsunwilligen Hund ("Niemand konnte so gut sitzen wie er. Eigentlich war es ein ästhetisches Verbrechen, diesen Hund zur Bewegung zu zwingen") soll er einen Überfall aufklären, dessen Spur nach Stuttgart führt. Der Überfallene ist Sohn eines Geologen, welcher mit einem Gutachten für die Tunnelbohrungen zu Stuttgart 21 beauftragt wurde.
Rosenblüt ist eine gewisse Kauzigkeit nicht abzusprechen, zudem gewinnt er durch seine direkte Art gepaart mit lässiger Ironie ("Wo früher zwanzig Sit-ups gewesen waren, war jetzt ein Glas Wein. Seinem Rücken ging es seither bedeutend besser.").
"Dies ist ein Roman über das Vorhaben, eine Stadt zu ermorden. Nie erschien mir die Form des Kriminalromans passender, zwingender, befreiender.", so Steinfest. Stuttgart 21 also auch ein Thema für den österreichischen Schriftsteller Heinrich Steinfest! Der erklärte Stuttgart21-Gegner weist jedoch darauf hin, dass sein neuer Kriminalroman kein Politpamphlet sein soll, sondern vielmehr als Liebeserklärung an Stuttgart zu betrachten ist. Sein besonderes Interesse gilt den soziologischen Dimensionen des Bauvorhabens. Heinrich Steinfest ist vor zwölf Jahren von Wien nach Stuttgart gezogen. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet, erhielt 2010 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis.
Ob S-21-Gegner oder -Befürworter - der Buchpremiere von Heinrich Steinfest im Literaturhaus am Mittwoch darf man auf alle Fälle entgegenfiebern. Moderiert wird der Abend von Denis Scheck. "Wo die Löwen weinen" ist als Buch und als Hörbuch im Theiss Verlag erschienen.
Rosenblüt ist eine gewisse Kauzigkeit nicht abzusprechen, zudem gewinnt er durch seine direkte Art gepaart mit lässiger Ironie ("Wo früher zwanzig Sit-ups gewesen waren, war jetzt ein Glas Wein. Seinem Rücken ging es seither bedeutend besser.").
"Dies ist ein Roman über das Vorhaben, eine Stadt zu ermorden. Nie erschien mir die Form des Kriminalromans passender, zwingender, befreiender.", so Steinfest. Stuttgart 21 also auch ein Thema für den österreichischen Schriftsteller Heinrich Steinfest! Der erklärte Stuttgart21-Gegner weist jedoch darauf hin, dass sein neuer Kriminalroman kein Politpamphlet sein soll, sondern vielmehr als Liebeserklärung an Stuttgart zu betrachten ist. Sein besonderes Interesse gilt den soziologischen Dimensionen des Bauvorhabens. Heinrich Steinfest ist vor zwölf Jahren von Wien nach Stuttgart gezogen. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet, erhielt 2010 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis.
Ob S-21-Gegner oder -Befürworter - der Buchpremiere von Heinrich Steinfest im Literaturhaus am Mittwoch darf man auf alle Fälle entgegenfiebern. Moderiert wird der Abend von Denis Scheck. "Wo die Löwen weinen" ist als Buch und als Hörbuch im Theiss Verlag erschienen.
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