Verrückt nach dir
Er in New York, sie leider nicht
Ina Hochreuther, veröffentlicht am 02.09.2010
Filmbeschreibung
Eigentlich sollte es nur ein Techtelmechtel für die Sommerwochen sein. Doch als Erin (Drew Barrymore) nach dem Praktikum bei einer New Yorker Zeitung wieder zurück zum Studium nach San Francisco muss, können sich zwei frisch Verliebte nicht trennen. So beschließen sie und Garrett (Justin Long), den sein ungeliebter Job bei einem Plattenlabel an der Ostküste festhält, eine Fernbeziehung auszuprobieren.
Die erfolgreiche Dokumentarfilmerin Nanette Burstein gibt mit "Verrückt nach dir" ihr Spielfilmdebüt. Sie setzt auf eine flotte, wenn auch nicht gerade überraschungsreiche Inszenierung. In Splitscreen-Technik werden Telefonate von Küste zu Küste gezeigt: Garrett übermüdet im Bett, Erin entspannt auf der sonnigen Parkbank. Kommt es zu Besuchen, sehen wir ein animiertes Flugzeug über eine Landkarte der USA gondeln.
Aber das Timing stimmt, die Charaktere dürfen unverblümt daherreden, was ihnen durch den Kopf schießt. Garretts Kumpanen bespötteln nicht nur seine ausufernden SMS-Kontakte. Und Erins putzsüchtige Schwester Corinne (Christina Applegate) will die Jüngere vor schlechten Erfahrungen schützen. Wenn die Geschichte auch nicht ganz einleuchtet - wie kompliziert kann es denn sein, sich für eine Stadt zu entscheiden - kommt der Film sympathisch unsentimental und unterhaltsam daher. Auch wenn wir gar nicht so genau wissen wollen, welche Frauen auf Männer mit Schnauzbärten stehen und ob es Telefonsex nun bringt oder nicht.
Die erfolgreiche Dokumentarfilmerin Nanette Burstein gibt mit "Verrückt nach dir" ihr Spielfilmdebüt. Sie setzt auf eine flotte, wenn auch nicht gerade überraschungsreiche Inszenierung. In Splitscreen-Technik werden Telefonate von Küste zu Küste gezeigt: Garrett übermüdet im Bett, Erin entspannt auf der sonnigen Parkbank. Kommt es zu Besuchen, sehen wir ein animiertes Flugzeug über eine Landkarte der USA gondeln.
Aber das Timing stimmt, die Charaktere dürfen unverblümt daherreden, was ihnen durch den Kopf schießt. Garretts Kumpanen bespötteln nicht nur seine ausufernden SMS-Kontakte. Und Erins putzsüchtige Schwester Corinne (Christina Applegate) will die Jüngere vor schlechten Erfahrungen schützen. Wenn die Geschichte auch nicht ganz einleuchtet - wie kompliziert kann es denn sein, sich für eine Stadt zu entscheiden - kommt der Film sympathisch unsentimental und unterhaltsam daher. Auch wenn wir gar nicht so genau wissen wollen, welche Frauen auf Männer mit Schnauzbärten stehen und ob es Telefonsex nun bringt oder nicht.
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