Merkelpark
Wir häkeln eine Wollfabrik zusammen!
mw, veröffentlicht am 25.08.2010
Die Wollfabrik "Merkel und Kienlin"
1830 übernahm der Kaufmann Johannes Merkel zusammen mit dem Tuchmacher Conrad Wolf und Ludwig Kienlin, ebenfalls Kaufmann und bis 1844 stiller Teilhaber, unter dem Namen "Merkel und Wolf" in Esslingen eine Weberei und Spinnerei. Drei Jahrzehnte später erbaute Merkels Sohn Oskar am Pulverwasen die Schafwollspinnerei "Merkel und Kienlin", die in unmittelbarere Nähe liegende, heutige "Villa Merkel" sowie einen Landschaftspark.
1970 gingen Wollfabrik, Villa und Landschaftspark in den Besitz der Stadt Esslingen über, mit der Maßgabe, das Fabrikgelände nach Abbruch in einen öffentlichen Park umzuwandeln. Dieser wurde 1982 nach den Plänen des Grünflächenamtes fertiggestellt.
Das Freiluftmaschenereignis am Origialstandort
Einen Tag lang werden die mittlerweile abgerissenen Fabrikhallen der einstigen Kammgarnspinnerei am Originalstandort im Merkelpark kunstvoll wieder hergestellt.
Wie? Aus insgesamt 100 Knäueln original antiker "Esslinger Wolle" sind alle diejenigen, die mit Nadel und Faden umgehen können, aufgerufen die beiden großen Hallen im Kleinformat (Maßstab 1:20 - ca. 4 m lang) mit bunten Fassaden aus Wollen zu umgarnen!
Gehäkelt wird selbstverständlich mit den Fingern - Häkelnadeln müssen von den Teilnehmern mitgebracht werden. Außerdem stehen hilfsbereite Profihäklerinnen zur maschentechnischen Beratungen bereit. Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke können vor Ort erworben werden.
1830 übernahm der Kaufmann Johannes Merkel zusammen mit dem Tuchmacher Conrad Wolf und Ludwig Kienlin, ebenfalls Kaufmann und bis 1844 stiller Teilhaber, unter dem Namen "Merkel und Wolf" in Esslingen eine Weberei und Spinnerei. Drei Jahrzehnte später erbaute Merkels Sohn Oskar am Pulverwasen die Schafwollspinnerei "Merkel und Kienlin", die in unmittelbarere Nähe liegende, heutige "Villa Merkel" sowie einen Landschaftspark.
1970 gingen Wollfabrik, Villa und Landschaftspark in den Besitz der Stadt Esslingen über, mit der Maßgabe, das Fabrikgelände nach Abbruch in einen öffentlichen Park umzuwandeln. Dieser wurde 1982 nach den Plänen des Grünflächenamtes fertiggestellt.
Das Freiluftmaschenereignis am Origialstandort
Einen Tag lang werden die mittlerweile abgerissenen Fabrikhallen der einstigen Kammgarnspinnerei am Originalstandort im Merkelpark kunstvoll wieder hergestellt.
Wie? Aus insgesamt 100 Knäueln original antiker "Esslinger Wolle" sind alle diejenigen, die mit Nadel und Faden umgehen können, aufgerufen die beiden großen Hallen im Kleinformat (Maßstab 1:20 - ca. 4 m lang) mit bunten Fassaden aus Wollen zu umgarnen!
Gehäkelt wird selbstverständlich mit den Fingern - Häkelnadeln müssen von den Teilnehmern mitgebracht werden. Außerdem stehen hilfsbereite Profihäklerinnen zur maschentechnischen Beratungen bereit. Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke können vor Ort erworben werden.
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